Diagnostik und Therapie der Osteoporose

"Die Diagnostik der Osteoporose ist mehr als nur Knochendichtemessung."

Diagnostik der Osteoporose

Die Diagnostik der Osteoporose ist mehr als nur eine „Knochendichtemessung“. Wir erstellen für jeden Patienten ein individuelles Risikoprofil, mit eine Abklärung von Begleiterkrankungen, Medikamenteneinnahmen, familiärer Vorbelastung,  Lebensstil, Ernährung,  Bewegung und ggfs. Beruf- / Freizeitverhalten und Nikotingebrauch. Des Weiteren erfolgt Blutentnahme, somit wir eine primäre oder sekundäre Osteoporose unterscheiden können und eventuell eine optimale Therapie einleiten können, sowie (auf Indikation) ein „Sturz-assessment“ und Handkraftmessung („Frailty-assessment“).

Osteoporose Therapie:

Eine Therapie der Osteoporose basiert auf verschiedenen Bausteinen und kann dazu beitragen, dass Patienten eine spürbar verbesserte Lebensqualität erfahren. Die Therapie sollte nach der Leitlinie des Dachverbands der Deutschsprachigen Wissenschaftlichen Osteologischen Gesellschaften e.V. (DVO) erfolgen.

Medikamente zur Behandlung von Osteoporose

Die folgenden Medikamente werden bei der Behandlung von Knochenschwund eingesetzt:

  • Calcium und Vitamin D
    Calcium bildet den Hauptteil der mineralischen Knochensubstanz. Es sollte nur zusätzlich zugeführt werden, wenn die empfohlene Calciummenge mit der Nahrung nicht erreicht wird. Vitamin D fördert die Calciumaufnahme aus der Nahrung und unterstützt den Einbau in die Knochen.
  • SERMs (Selektive Östrogen-Rezeptor-Modulatoren)
    Fehlt das Hormon Östrogen nach den Wechseljahren, wird Knochenmasse abgebaut. SERMs ahmen die Wirkung von Östrogen am Knochen nach. Sie wirken ausschließlich auf die Östrogenbindungsstellen im Knochen. Daher besteht kein Risiko hinsichtlich Brustkrebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankung
  • Bisphosphonate
    Sie hemmen die für den Knochenabbau verantwortlichen Zellen und verlangsamen so den Prozess
  • Parathormon / Teriparatid
    Regt die Bildung und Aktivität von Osteoblasten an. Osteoblasten sind Zellen, die beim Knochenumbau für die Bildung von Knochengewebe verantwortlich sind.

Weitere Therapien:

  • Sport und Gymnastik bei Osteoporose
    Bewegung zur Kräftigung der Muskulatur und Förderung der Mobilität, Koordinationstraining
  • Krafttraining bei Osteoporose
    fördert den Muskel- und Knochenaufbau
  • Funktionelle Behandlung
    mit z.B. Rückenorthesen
  • Gesunde Ernährung
    mit ausreichend Ca. und Vit. D
  • Bewegung im freien, Sonnenexposition
    für Vitamin D Stoffwechsel wichtig
  • Sturzprävention

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