(Plantarer) Fersensporn

"Ein Fersensporn ist eine sehr langwierige Erkrankung. Eine operative Behandlung eines plantaren fersensporn ist aber eine AUSNAHME."

Als Fersensporn (Kalkaneussporn) werden dornartige Knochenauswüchse im Bereich der Fußsohlen- oder Achillessehne an ihrem jeweiligen Ansatz am Fersenbein bezeichnet. Ursächlich ist eine Fehl- oder Überbelastung, z.B. wenn man berufsdingt oft und lange stehen muss, bei Übergewicht oder Fußfehlstellungen.

Je nach Schmerzort wird zwischen dem unteren  Fersensporn, der zur Fußsohle gerichtet ist, und dem selteneren oberen Fersensporn unterschieden; dieser tritt am Achillessehnenansatz an der hinteren Ferse auf.

Klinisch bestehen bei dem unteren (plantaren) Fersensporn Anlaufschmerzen,  nach Beendigung einer Belastung stechende oder brennende Schmerzen im rückwärtigen Teil der Fußsohle. können Durch Druck auf die betroffene Stelle kann ein Schmerz ausgelöst werden.

Der plantare Fersensporn wird in aller Regel fast ausschließlich konservativ behandelt. Der Patient muss darauf hingewiesen werden, dass es sich u.U. um eine sehr langwierige Erkrankung handeln kann. Eine operative Behandlung eines plantaren fersensporn ist die Ausnahme.

 

KONSERVATIVE THERAPIE:

  • Pause und Hochlagerung
  • Kühlung: Um akute Schmerzen zu lindern und Schwellungen zu reduzieren.
  • Entlastung: Sport und lange Fußmärsche sollten zunächst vermieden und die Füße hochgelagert werden.
  • Fußbad: Kneipp-Anwendungen sind wohltuend für schmerzende Füße und unterstützen die Selbstheilungskräfte.
  • Fußmassage: Eine Massage regt die Durchblutung an und kann ebenfalls zur Linderung der Schmerzen beitragen. Alternativ kann  ein  Massageball oder Tennisball verwenden
  • Schuhe: Bequeme und gut gepolsterte Schuhe entlasten die Ferse.
  • Entzündungshemmende Medikamente oder Salben
  • Fersenkissen: Spezielle Fersenkissen mit Locheinlage oder Geleinlagen
  • Orthopädische Einlagen
  • Krankengymnastik mit Übungen zur Dehnung und Kräftigung der Fuß- und Wadenmuskulatur.
  • Injektion mit einem lokalen Betäubungsmittel und / oder Kortisonpräparat, Platelett-Rich Plasma (PRP)

 

ALTERNATIVE THERAPIE-METHODEN

  • Stoßwellentherapie
  • Strahlentherapie, Röntgenreizbestrahlung

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